Autogenes Training

 

… eine Insel der Ruhe und eine Quelle der Kraft im hektischen und fordernden Alltag. Autogenes Training bringt Körper und Geist in Einklang, baut Stress ab und führt zu Gesundheit und Lebensfreude.

 

Was ist Autogenes Training?

Autogenes Training ist eine Methode der Selbstentspannung, die auf der Erkenntnis beruht, dass durch die systematische und wiederholte Vorstellung von Formelsätzen ein Zustand körperlicher Entspannung erreicht werden kann.

Autosuggestion ist alltäglich! Zum Beispiel denken wir an eine Zitrone und uns läuft uns das Wasser im Mund zusammen oder wir „verziehen“ das Gesicht. Der Gedanke allein löst eine Reaktion aus.

Autogenes Training wurde ca. 1920 von Johannes Heinrich Schultz (1884 – 1970), einem Berliner Arzt, als eine Technik der konzentrativen Selbstentspannung entwickelt. Wichtig ist, dass diese Form der Selbstsuggestion nichts mit Einbildung oder Selbstbetrug zu tun hat, da die Effekte nachgewiesen werden können.

Der Begriff des Autogenen Trainings ist aus den griechischen Worten „autos“ (Selbst) und „-gen“ (erzeugend, bildend; auch übend) abgeleitet. Der Begriff Training betont, dass es  - ebenso wie die meisten Sportarten – durch systematisches, regelmäßiges Üben gelernt wird.

Entspannung erfordert eine gelassene Grundeinstellung ohne inneren und äußeren Leistungsdruck. Beim Lernen des Autogenen Trainings geht es vielmehr darum, den eigenen Körper reagieren zu lassen, die Effekte (zunächst langsam) „kommen zu lassen“. Die angenehmen Effekte treten mit der Zeit auf. Vertrauen Sie sich und Ihrem Körper – Lassen Sie sich Zeit.  

 

Regelmäßiges Üben

Tgl. üben von mindestens 1mal 10 Minuten ist erforderlich, um die Technik wirklich zu erlernen. Nach ca. 4-8 Wochen beherrscht man sie. Anfängliche Konzentrationsschwierigkeiten sind normal und verschwinden mit der Zeit.

 

Tipp: Beim alleinigen Training ist es wichtig, sich nach dem Schließen der Augen kurzfristig die Zeit vorzustellen, zu der man zurücknehmen möchte. (zur Sicherheit Wecker ein paar Minuten später stellen) Nach wenigen Wochen funktioniert die innere Uhr sehr gut.

 

Die Prinzipien des AT:

 

Umschaltung … Physische und psychische Reaktion auf selbstentspannende, konzentrative Übungen.

Generalisierung … Ausbreitung der Schwere oder Wärme vom Arm auf andere Körperteile.

Transfer … Übertragung von erlerntem Verhalten auf andere Situationen.

Tonusregulation … Eutonus = ausgewogenes Verhältnis zwischen An- und Entspannung

 

Ziele:

 Selbstruhigstellung – Lösung innerer Spannungen

 (Ärger, Ängste, Innere Unruhe)

 

Selbstregulierung – sonst „unwillkürlicher“ Körperfunktionen

(Atmung, Durchblutung)

 

Leistungssteigerung – Konzentration, Erinnerungsvermögen,

körperliche Leistungsfähigkeit

 

 Verringerte Schmerzwahrnehmung - veränderter Umgang mit Schmerz

 

 Selbstbestimmung durch formelhafte Vorsätze

 

Selbsterkenntnis, Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung - Der Mensch reagiert von innen heraus ruhig und souverän (gelassen);

 

Entspannung von Körper und Geist -  Spannung ist Kräfteverbrauch, Entspannung spart Kräfte. Autogene Versenkung ist außerordentlich erfrischend und hat eine Leistungssteigernde Wirkung. Spart Kräfte für Wesentliches!

 

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Aktualisiert: 21.März 2019